Start HLG Ergebnisse Hillerse 2010

DSCN1623kErgebnisse des Freundschaftswettbewerbs

 

Wir haben am 11. April in Hillerse unseren Freundschaftswettbewerb ausgerichtet. Dies hat gut geklappt, was uns besonders freut, da es kein Wettbewerb im klassischen Sinn war.

Papierauswertung

Da es ein Minimalwettbewerb werden sollte, haben wir auf die Rechnerauswertung verzichtet, und dies über Listen, klassisch auf Papier gelöst. Im Einzelnen funktionierte dies wie folgt :

- Auswürfeln der Gruppen: Mit zwei Würfeln wurde vor jedem Durchgang ein Zahlenwert wie beim "Meiern" erwürfelt. Die zwei Gruppen bekamen wir so hin, dass wir die Ergebnisse sortiert haben, und bei 6 Teilnehmern die Grenze zwischen Gruppe 1 und 2 gezogen haben. Es gab für jeden Durchgang eine Liste, in die wir die Namen eingetragen haben

- Auswürfeln der Aufgabe : Wir haben "Pokern" und "letzter Flug" gestrichen. Den verbleibenden Aufgaben haben wir die Nummern 1 bis 6 zugewiesen. So konnte eine "Glücksfee" die Aufgabe auswürfeln. Diese musste allerdings ein gutes Händchen beweisen, da wir keine Aufgabe zwei Mal fliegen wollten ;)

- Fliegen der Aufgabe. Jeder Helfer notierte die Zeiten seines Pilotens

- Eintragen der Ergebnisse in die  Liste des Durchgangs durch die Helfer

- Zusammenrechnen des Ergebnisse und Berechnung des 1000ers durch den, der gerade da ist

- Am Ende des Wettbewerbs haben wir dann zu Zweit die Gesamtauswertung gemacht. Einer hat pilotenweise die Ergebnisse jedes Pilotens für alle 5 Durchgänge diktiert, ein anderer hat dies entsprechend eingetragen, und anschließend die Summe über alle Durchgänge gebildet, und am Ende den 1000er berechnet. Dies war relativ zeitaufwändig, ging aber bei 12 Teilnehmern noch. Bei mehreren sollte man diese Liste auslegen, auf dass jeder selbst sein Ergebnis direkt nach der Auswertung des Durchgangs einträgt.

Wir haben dieses Vorgehen bereits bei 6 Leuten erprobt. Es freut uns besonders, dass das auch mit 12 Leuten funktioniert. Man wird sehen, auf bis zu wieviel Personen man das ausdehenen kann.  Die Idee sollte halt sein, den Aufwand zu parallelisieren und auf die Piloten zu übertragen, so bleibt die Auswertung nicht an einer Person hängen.

Die Ergebnisse gibt es hier.

 

"Get around the field Competition"

Da wir ab 20.08.'10 Martin Kopplow bei der Ausrichtung der Offenen deutschen Meisterschaften unterstützen, wollten wir die dort geplante Aufgabe der kompletten Umfliegegung des Flugplatzes schon mal üben. Da das bei der DM ein Segelflugplatz ist, und Hillerse in den Dimensionen nicht ganz mithalten konnte, haben wir uns einen Rundkurs aus den umliegenden Feldwegen gebildet. Es wurde mit folgenden Regeln geflogen:

 

- Es gab ein Startfenster von 10 Minuten
- Es gab eine Startlinie. Vor der Linie durfte "probiert" werden.
- der Pilot hat dem "Spielleiter" den Abflugwunsch bekannt gegeben, dieser hat die Zeit in die Liste eingetragen
- Wir sind den Kurs alle in eine Richtung geflogen / gelaufen
- Wenn eine Außenlandung notwendig war, durfte der Pilot nur in Laufrichtung bei oder hinter sich landen, nicht (weit) vor sich
- Die Modelle mussten die Wendemarken (Kreuzungen der Feldwege) umrunden, nicht nur der Pilot
- Beim Überfliegen und überlaufen der Start/Ziellinie hat der "Spielleiter" die Zeit notiert, und vom Piloten die Anzahl der Starts abgefragt.

 

Wir haben einige Erfahrungen sammeln können:

- es handelt sich um den ersten und einzigen Modellsport, bei dem besonders der letzte Teil betont wird. Da ein HLG schneller fliegt, als man spazieren geht, ist joggen angesagt.
- Dabei das Modell zu kontrollieren ist schon mal ungewohnt
- Wer Thermik mitnimmt, hat Vorteile. Vermutlich auf allen Kursteilen. Beim Gegenwindkurs bin ich mir nicht so sicher, kommt vermutlich auf den Wind an. Ins Lee kreisen und nur wieder auf Ausgangshöhe zurückkommen, kostet nur Zeit.
- Der Mitwindkurs ist extrem sportlich
- Man lernt viele neue Ecken in kurzer Zeit kennen, das macht es vielleicht so spannend. Bei einem normalen Wettbewerb hat man meist raus, wo der "Hausbart" steht. Beim Streckenfliegen ist die Situation 100m weiter schon völlig anders.

 

Das Ganze hatte den Charme, dass wir ohne zusätzliche Helfer ausgekommen sind. Da wir keine Frequenzüberschneidungen hatten, konnten alle Piloten auf einmal auf die Rallye gehen. War sehr spaßig.

Die Ergebnisse gibt es hier.