RennablaufBeim Indoor Pylon sind Kollisionen normal. Das ist einfach so. Klingt aber dramatischer, als es ist, da fast immer Wände, Pfosten, Basketballkörbe etc. die Opfer sind. Manchmal sind es auch die Modelle der anderen, und bislang fast nie andere Personen. Dass solche Kollsionen ohne Folgen bleiben, liegt ja an dern Modellen. Für den Rennablauf bedeutet dies, dass es schwierig ist, die Punkte zu ermitteln. Aus diesem Grunde haben wir das System der Doppelwertungen ersonnen : Die Piloten werden in Gruppen von 4-5 Piloten eingeteilt. Diese Gruppen fliegen einfach zwei Mal 10 Runden direkt hintereinander. Die bessere Zeit wird dann gewählt. Dies ermöglicht einerseits,wenn man sich beim ersten Mal überschätzt hat, überhaupt Punkte "nach Hause" zu bringen, andererseits kann man auch taktisch fliegen, wenn es besser läuft - der erste Lauf auf Sicherheit, beim zweiten dann alles geben. Es hat sich als sinnvoll herausgestellt, dass die Piloten zwischen den Pylons stehen. Auf das Startsignal läuft die Zeit. Die Modelle werden diagonal zwischen die Pylons geworfen, danach geht es immer links 'rum. Jedem Piloten wird ein Helfer zur Seite gestellt, der die Zeit stoppt, und gleichzeitig laut die Runden ansagt. Diese werden beim Überfliegen der gepeilten Linie zwischen Helfer und Pilot gezählt. Bei "zehn!" stoppt die Zeit. Es gibt eigentlich in jeder Halle Linien auf dem Boden. Eine davon wird als Sicherheitslinie festgelegt, die während des Rennens keiner überschreiten darf - auch nicht zum Bergen. Wenn ein Modell abstürzt, und aus eigener Kraft wieder starten kann, ist dies OK. Wenn das Modell zum Piloten zurückrutscht, darf dieses neu gestartet werden. Die Zeit läuft solange weiter - das ist Strafe genug... Wenn vor dem Pylon gewendet wird, sagt der Helfer "Cut !" an, notiert sich dies. Jeder Cut bedeutet 5 Sec. Strafzeit. Dies bestraft besonders die Favoriten, die sollen ja auch besonders ordentlich fliegen.
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