| Flieger Nr. 1 |
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Dies war also der erste Versuch. Ich hatte nicht wirklich viel Zeit, und so habe ich mit diesem Modell meinen persönlichen Rekord für Konstruktions- und Bauzeit etwas nach unten geschraubt. Exakt 90 Minuten hat dieser Testträger gebraucht : Am Ende ist er sogar geflogen, wenngleich auch nicht allzu prächtig. Das lag aber eher an der Modellauslegung als an der Hardware. Die Idee war, die Kunstflugeigenschaften zu verbessern. Dies bedeutete für mich ein stabiler Rückenflug. Wenn man dies mit Quer/Höhe umsetzt, sieht das im Langsamflug aus wie 'ne tote Taube. Daher wollte ich mit so wenig V-Form wie möglich auskommen. Ferner habe ich den Schwerpunkt heraufgesetzt, damit das Modell im Rücken weniger zum 'rausdrehen tendiert. Ausserdem sollte das nach unten weisende Seitenruder durch sein Moment die Rollwirkung verstärken, da es zum Teil unterhalb des Schwerpunkts liegt. Die Auslegung ist nur zum Teil aufgegangen, es war zwar steuerbar, aber dadurch , dass alles mit der Heißen Nadel gestrickt war, war die Geschichte etwas krumm. Ferner lohnt sich eine ebene Platte als Profil nicht, zumindest unterschnitt das Modell im Schnellflug. Wie dem auch sei, das nächste Modell wird anders. Was die Hardware anbelangt gilt es zu beachten, dass die Ruder extrem leichtgängig sind. Tesascharniere also nicht auf der ganzen Länge oder nur mit dünnerem Billigtesa. Die Ausschläge sind extrem klein. Die Original Ruderhörner lassen sich gut verwerten, die Scharnierachse muss aber auf der Seite des Ruderhorns liegen, sonst wird das Ruderhorn um die 3mm Wandstärke länger, und es kommt gar kein Ausschlag mehr zustande.
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